Wie schütze ich mein Produkt - Fälschungsschutz durch Serialisierung

Fälschungssicherheit

Es ist kein Geheimnis, dass gerade der Onlinehandel gefälschte Artikel wie beispielsweise Medikamente, Uhren, Sportartikel oder Autoteile in Umlauf bringt. Die Flut an Plagiaten mit juristischen Mitteln einzudämmen, kann angesichts der internationalen Verflechtungen, des Aufwands und der Dynamik des Marktes ein fast aussichtsloses Unterfangen sein.

Der Schaden für die Markeninhaber und die Volkswirtschaften durch Fälschung und Piraterie beliefen sich Schätzungen der OECD zufolge im Jahr 2017 auf über 1,7 Billionen US-Dollar. Rund 50 Milliarden Euro sind dabei alleine auf Deutschland zurückzuführen (BMWi). Es ist mit einem rasanten Wachstum der organisierten Kriminalität zu rechnen. Schlimmstenfalls treten bei gefälschten Produkten gesundheitliche Schäden oder Risiken für den Verbraucher auf oder der Markeninhaber wird als der vermeintlichen Hersteller in Haftung genommen.

Was schützt wirklich vor Produktpiraterie?

Für den Fälschungsschutz der Produkte werden verschiedenste Methoden eingesetzt. Gängige Vorgehensweisen sind beispielsweise das Aufbringen eines Hologramms oder auch das so genannte Taggant. Dabei werden den Produktmaterialien Substanzen, beispielsweise Metalle, zugeführt die dann bei einer Echtheitsprüfung im Labor festgestellt werden können. Diese Methoden lassen sich dementsprechend nur auf Produkte mit bestimmten Eigenschaften anwenden und sind sehr aufwendig in der Durchführung. Deshalb wird bei diesen Verfahren eine Echtheitsprüfung erst nach dem Verdacht auf eine Fälschung durchgeführt. Bei der Anbringung von Sicherheitsmerkmalen am Produkt bzw. auf entsprechenden Anhängern oder Etiketten, wie z. B. ein Hologramm, besteht das Problem, dass die Verbraucher oder auch die Behörden in der Regel nicht wissen, wie das echte Produkt markiert sein muss.

Wie erfolgt die Serialisierung?

Um einen ganzheitlichen und vor allem präventiven Schutz zu leisten, bietet die Serialisierung ggf. in Kombination mit anderen Methoden eine optimale Lösung. Bei der Serialisierung mit SecIdent werden individuelle, eindeutig identifizierbare und fälschungssichere Serialcodes erzeugt und am Produkt oder der Verpackung beispielsweise per Lasergravur, Tintenstrahl oder Etikett aufgebracht. Über den Serialcode können Verbraucher oder Behörden das Produkt über das Internet im End-to-End-Verfahren direkt und ohne technologische Hürden auf die Echtheit prüfen. Mit einem Smartphone ist dies besonders bequem möglich. Dieses Verfahren bietet dem Verbraucher oder den (Zoll-)Behörden durch die einfache und eindeutige Durchführung seine Vorteile. Gleichzeitig kann der Sicherheitscode intelligent gestaltet werden, indem den Codes über das System Attribute und Merkmale zugeordnet werden. Hierdurch ergeben sich für den Hersteller viele zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten über die reine Authentifizierung hinaus. Die zusätzlichen Daten und Informationen können dann zu weiteren Analysen genutzt werden. Dabei entstehen die Daten für die Analyse quasi als Nebenprodukt der Echtheitsprüfung ohne dass hierfür die sonst üblichen erheblichen Aufwände entstehen.